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Ein dickes Fell braucht man, wenn man sich den Film „We need to talk about Kevin“ anschauen möchte. In diesem sehr anspruchsvollen Streifen stellt sich eine Mutter die Schuldfrage, nach dem ihr Sohn zu einem Massenmörder geworden ist. Während Vater und Tochter in eine andere Stadt ziehen, bleibt die Mutter im Ort und muss Demütigungen und Aggressionen aushalten.

Heute gibt es von mir einen Film, der nichts für schwache Nerven ist. Heute möchte ich euch nämlich den Film „We need to talk about Kevin“ vorstellen. Dabei geht es darum, dass eine Mutter keine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen kann und die familiäre Beziehung in einer grausamen Gewalttat endet. Dieser Film zeigt einmal mehr, dass anspruchsvolle Filme nicht immer nur leise Dramen sein müssen.

Regie führte bei diesem düsteren Streifen Lymne Ramsay, vielen von euch dürfte sie bis jetzt unbekannt sein, da sie bis heute fast nur Kurzfilme drehte, die aber schon des Öfteren in Cannes ausgezeichnet wurden. Die Hauptrollen übernahmen Tilda Swinton (Moonrise Kingdom), Ezra Miller (Vielleicht lieber morgen) und John C. Reilly (Gott des Gemetzels).

Im Alter von 16 Jahren richtet er ein Blutbad an

Aber nun zum eigentlichen Film zurück: Tilda Swinton überzeugt in dieser bewegenden Romanverfilmung als Mutter eines Massenmörders und stellt sich ohne Wenn und Aber der Schuldfrage.
Doch was geschah im Vorfeld? Als sich die Geburt des Kindes ankündigt ziehen Eva und ihr Mann in eine Vorstand nahe New York. Nach außen hin wirken sie wie eine Vorzeigefamilie. Doch von Anfang an weigert sich das Schreikind gegen die Zuneigung seiner Eltern.

So verwüstet er absichtlich sein Zimmer und spielt die Eltern gegeneinander aus.Im Alter von 16 Jahren richtet er ein Blutbad an, während der Vater und die jüngere Tochter wegzeihen, bleibt die Mutter in dem Ort wohnen. Dort erleidet sie Demütigungen und Aggressionen. Auch in ihrem neuen Job holt sie der Schrecken sehr schnell wieder ein.

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