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„Der Elefantenmensch“ ist ein bewegendes schwarz- weiß Drama, dass auf dem wahren Leben von Joseph Merrick basiert. Die Regie führte David Lynch. In den Hauptrollen sind Hollywoodgrößen wie Anthony Hopkins und John Hurt zu sehen. Der Film wurde für acht Oscars nominiert und führte dazu das zwei neue Kategorien bei der Oscarverleihung eingeführt wurden.

Das schwarz-weiß- Drama basiert, man mag es gar nicht so wirklich glauben, auf eine wahre Geschichte. Und der traurigen Geschichte nahm sich keine geringerer an als der Erfolgsregisseur David Lynch an. Wer schon mal einen Film von David Lynch gesehen hat, weiß das seine Filme recht gewöhnungsbedürftig sind. Auch dieser Film bildet keine Ausnahme.

Gewaltiger Schädel

Lynch holte sich für seine Verfilmung, die aus dem Jahr 1980 stammt auch zwei heute renommierte Schauspieler ins Boot, zum einen Anthony Hopkins, der den Chirurg Frederick Treves spielt und zum anderen John Hurt, der den Elefantenmenschen John Merrick verkörpert. Die Beiden treffen zum ersten Mal aufeinander als Treves eine Freakshow in London besucht.

Der Zirkusbesitzer Bytes sieht den missgebildeten Merrick als seinen Besitz an und stellt ihn auch gern als zurückgeblieben da. Treves zahlt als Bytes aus, damit er Merrick mit ins Krankenhaus nehmen kann um ihn etwas genauer zu untersuchen. So stellt der Mediziner Merrick auch Kollegen vor und macht auf seinen riesigen Schädel aufmerksam.

Merrick besitzt viele Fähigkeiten

Wegen seines großen Kopfes kann Merrick auch nicht wie gewöhnliche Menschen im Bett schlafen, sondern in der Hocke, so dass er seinen Kopf auf seine Knie legen kann. Würde er sich ganz normal ins Bett zum Schlafen legen, bestünde die Gefahr das er ersticken könne. Der Leiter des Krankenhauses ist nicht begeistert von dem neuen Patienten, denn immerhin habe das Krankenhaus keinen Platz für Unheilbare.

Um den Leiter jedoch zu zeigen, dass Merrick einige Fähigkeiten besitzt, lasst dieser ihn einige Sätze sprechen. Zur Überraschung des Krankenhausleiters zitiert Merrick einen Psalm aus der Bibel, den Merrick nicht vom Chirurgen gelernt haben kann. Merrick beginnt daraufhin zu zeichnen und zu lesen und baut eine Kirche nach, die er von seinem Fenster aus sehen kann.

Für acht Oscars nominiert

Der neue Patient des Krankenhauses erregt auch bald das Interesse der Reichen und Schönen die ihn aber weiterhin nur als Freak sehen und ihn auch so behandeln. Diese Entwicklung lässt Treves an seinen moralischen Vorstellungen zweifeln. Gleichzeitig versucht der Zirkusdirektor seine Hauptattraktion wieder zurückzubekommen um mit ihn auf Reisen zu gehen um das große Geld mit ihm zu verdienen.

Umso erschreckender ist der Film, wenn man sich vor Augen hält, dass der Film auf dem wahren Leben von Joseph Merrick basiert. So wurde der Film auch für nicht weniger als acht Oscars nominiert, konnte aber leider keinen einzigen gewinnen. Aber weil der Film mit einzigartigen Make- Ups und Frisuren zu überzeugen wusste, wurden im Jahr danach die Kategorien beste Frisuren und bestes Make- Up eingeführt.

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