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Im Weltraum gibt es keine Gefühle Im Weltraum gibt es keine Gefühle
„Im Weltraum gibt es keine Gefühle“ ist ein schwedischer Film aus dem Jahr 2010 in dem ein 18 Jahre alter Mann mit dem Asperger... Im Weltraum gibt es keine Gefühle

„Im Weltraum gibt es keine Gefühle“ ist ein schwedischer Film aus dem Jahr 2010 in dem ein 18 Jahre alter Mann mit dem Asperger Syndrom sich auf macht seinem Bruder eine neue Freundin zu suchen, weil die Alte ihn wegen ihm verlassen hat.

„Im Weltraum gibt es keine Gefühle“ ist der Debütfilm des jungen Regisseurs Andreas Öhmann und zudem der schwedische Vorschlag für den Oscar.Und nein es handelt sich hierbei um keinen Science- Fiction- Film, auch wenn der Titel das vielleicht nahe legen könnte. Es handelt sich hierbei um eine Dramödie.

Simon hasst es angefasst zu werden

Der Film handelt über einen 18 Jahre alten Teenager Namens Simon, der an dem Asperger Syndrom leidet. Körperliche Nähe findet er unerträglich womit er es seinen Mitmenschen es nicht gerade einfach macht mit ihm befreundet zu sein. Doch in dem Film wird dies nicht auf schwermütige Weise betrachtet, sondern eher auf leichte aber nicht oberflächliche Weise.

Durch seine Krankheit sind seine sozialen Fähigkeiten unterentwickelt. Die Emotionen seiner Mitmenschen kann er kaum wahrnehmen und wenn sein Leben nicht in geordneten Bahnen verläuft, würde er dies nicht aushalten. Das schlimmste von allem, er kann es nicht ausstehen von anderen Menschen berührt oder gar angefasst zu werden.

Simon will seinem Bruder eine neue Freundin suchen

Zu Beginn des Films zieht der 18 Jährige bei seinen Eltern aus, weil diese schlichtweg mit seinen Eigenheiten überfordert sind. So zieht Simona kurzer Hand bei seinem älteren Bruder ein, was seiner Freundin ganz und gar nicht passt. Sie gibt sich zwar viel Mühe, doch angesichts von Simons auf die Minute genau geplanten Tagesablauf verliert sich schnell die Fassung und verlässt den Bruder.

Damit sein Bruder nicht unglücklich ist und damit alles so wird wie früher, beschließt Simon seinen Bruder eine neue Freundin zu suchen. Mit seinem rational geprägten Geist begibt er sich auf die Suche nach einer geeigneten Frau. Möglichst genau soll sie zu seinem Bruder passen und auch seine Interessen sollte sie teilen, dann sollte es doch mit dem Verlieben klappen, so die Denkweise von Simon.

Jennifer akzeptiert Simon wie er ist

Bald trifft er auf die ausgeflippte Frau Jennifer. Sie scheint so gar nicht zu Simons Bruder zu passen, denn noch hat sie eine sehr gute Eigenschaft: Sie akzeptiert Simon so wie er ist und lässt sich auch nicht durch seine Macken irritieren.

Wer hier ein kitschiges Happy End erwartet, in dem Simon seine Krankheit überwindet und alles gut wird ist bei diesem Film komplett falsch. Aber genauso wenig wird das Asperger Syndrom zu einer tragischen Krankheit abgestempelt, die das Leben der Betroffenen unmöglich macht, Genau in der Mitte dieser beiden Extremen ist der Film: „Im Weltraum gibt es keine Gefühle“ wieder zu finden.

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